ma 2007 Plakat
Vertrauen ist gut, messen ist besser:
Drei Jahre nach der Aufnahme der Plakat-Mediaanalyse (PMA) in die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) wird die PMA nun durch die ma 2007 Plakat abgelöst und etabliert gleichzeitig die Mediaforschung im Bereich Außenwerbung auf derselben Ebene wie die ag.ma-Studien zu Print, TV und Radio. Dabei liefert sie validere und detailliertere Kennzahlen für die Plakatbetrachtung und bescheinigt den Außenwerbemedien eine deutlich höhere Nettoreichweite, als bisher angenommen.
Die Ausweisung erfolgt für Großfläche, Ganzsäule, City-Light-Poster und Megalight- Poster.
Während die PMA häufig dafür kritisiert wurde, dass sie sich auf Erinnerungsleistung der Probanden stützt, liefert die ma 2007 Plakat durch einen kombinierten Erhebungsansatz objektive, valide Daten: Die zurückgelegten Wege der Probanden werden mittels GPS gemessen und mit den Ergebnissen repräsentativer CATI-Befragungen ausgewertet. Dies erzeugt eine äußerst „harte" Mediawährung, die den Plakat-Kunden größtmögliche Transparenz und Sicherheit bei der Planung liefert. Im Ergebnis liegen Leistungswerte vor, die eine den Anforderungen der Praxis entsprechende, äußerst differenzierte Aussteuerung von Plakatkampagnen möglich macht.
Erstmals weist die ma 2007 Plakat auch nationale Plakat-Reichweiten aus, was Werbekunden und Agenturen einen besseren intermedialen Vergleich liefert. Durch die Integration der ma 2007 Plakat in die VA (Verbraucheranalyse) und MDS (Media Dialog System) wird das Medium Plakat auch planerisch erstmals direkt mit anderen Medien vergleichbar.
Die veröffentlichten Ergebnisse der neuartigen Reichweitenmessung anhand ma 2007 Plakat unterstreichen das hohe Leistungspotenzial von Außenwerbung: Sie zeigen beispielsweise, dass eine Großflächen- oder Ganzsäulenkampagne in Städten über 50.000 Einwohnern eine nationale Reichweite von ca. 57 Prozent erreicht, in den gebuchten Städten sind es nahezu 90 Prozent. Darüber hinaus erreichen Außenwerbekampagne überdurchschnittliche Werte in der Zielgruppe der 30- bis 49-jährigen, sowie bei der einkommensstarken Bevölkerung.