Lexikon der Außenwerbung
Ganz ohne Fachbegriffe kommen auch wir nicht aus. Wer seinen Job versteht, kann Ihn aber erklären. Das ist zumindest unsere Maxime. Sollten wir trotzdem einmal in "Außenwerbisch" verfallen, bitten wir um Verzeihung und bieten hier Hilfe zu Selbsthilfe.
Recall
Mediabegriff, der die Erinnerung an eine Werbebotschaft mißt. Beim G-Wert wird der Recall eines Plakates an einem einzelnen Plakatstandort gemessen und gibt Auskunft über dessen Qualität. Bei Projekten der Werbewirkungsforschung wird der Recall ganzer Plakatkampagnen erfaßt. Der Recall kann in diesem Fall angeben, wie gut eine Plakatkampagne gewirkt hat und wie gut sie gestaltet war (Plakatgestaltung).
Reichweite
Der Anteil einer Zielgruppe, der mit einem Werbemedium oder mit einer Werbebotschaft erreicht wird. Plakatreichweiten werden in der Plakat-Media-Analyse (PMA) ausgewiesen.
Riesenposter
siehe Blow-upRückseitendruck
Zur Verbesserung der Opazität des Plakatpapieres, um also ein Durchscheinen des darunter klebenden Plakates zu verhindern, wird oft ein Druck auf der Rückseite des Plakates empfohlen. Der Rückseitendruck sollte jedoch nur erfolgen, wenn das Motiv ihn erfordert. Bei ganzflächig bedruckten Plakaten ist er meist überflüssig. Allerdings darf dieser Druck niemals flächig sein, es sollte sich um ein Raster mit nicht mehr als 50% Flächendeckung handeln. Die Rasterpunkte sollten freistehen und sich nicht berühren, um die Verklebung nicht zu erschweren.