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Lexikon der Außenwerbung

Ganz ohne Fachbegriffe kommen auch wir nicht aus. Wer seinen Job versteht, kann Ihn aber erklären. Das ist zumindest unsere Maxime. Sollten wir trotzdem einmal in "Außenwerbisch" verfallen, bitten wir um Verzeihung und bieten hier Hilfe zu Selbsthilfe. 

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  1. Klebeblock
  2. Klebung
  3. Kontakt
  4. Kontaktverteilung
  5. Konterdruck

Klebeblock

Eine Dekade wird aus logistischen Gründen in drei Klebeblöcke unterteilt, die jeweils drei bis vier Tage versetzt beginnen und enden. Innerhalb einer Dekade beginnt die Plakatierung in den Klebeblöcken A, B und C, also an unterschiedlichen Tagen.

Klebung

Plakate, die nicht hinterleuchtet werden, werden im Naßklebeverfahren der Plakatwerbung angebracht. Vor der Klebung werden die einzelnen Plakatteile gefalzt, zu ganzen Plakatsätzen zusammengetragen und in Wasser eingeweicht. Dann erfolgt die Klebung im nassen Zustand mit speziellem Leim. Papier und Farbe der Plakate müssen für die Naßklebung geeignet sein.

Kontakt

Dieser Mediabegriff beschreibt den wirklichen Kontakt einer Person mit einem Werbeträger oder einem Werbemittel. Ein Werbeträgerkontakt entsteht, wenn eine Person an einem Plakatwerbeträger vorbeikommt und diesen beachtet. Ein Werbemittelkontakt ist vorhanden, wenn sich die Person auch an das abgebildete Plakat erinnern kann (Recall). In der Plakat-Media-Analyse (PMA) werden erinnerte Werbeträgerkontakte ausgewiesen. Der G-Wert ermittelt Werbemittelkontakte.

Kontaktverteilung

Begriff aus der Mediaplanung; gibt an, wieviele Personen eine bestimmte Kontakthäufigkeit mit einem Medium erzielen. Beispiel: 10% der Personen hatten 1 bis 5 Plakatkontakte, 30% der Personen hatten 6 bis 15 Plakatkontakte etc.

Konterdruck

Um die Farben noch brillanter erscheinen zu lassen, wird bei hinterleuchteten Plakaten ein 2 bis 3-farbiger Konterdruck des Motivs auf der Rückseite der Plakate empfohlen.